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Nichts ersetzt das persönliche Gespräch: Harald Schütz (General Manager Elixier, links im Bild), Mehmet Hamurcu (Construction Manager Linde Engineering, Bildmitte) und Salem Alattas (GASCO Sr. Project Manager Major Projects Group) an einer Pipeline in der Wüste. Im multikulturellen Abu Dhabi treffen unterschiedlichste Mentalitäten aufeinander, denn mehr als 80 Prozent der hier lebenden Menschen kommen aus dem Ausland. Interview mit: Harald Schütz, General Manager Elixier, Abu Dhabi |
Herr Schütz, Sie haben zuletzt in Hongkong gearbeitet, jetzt sind Sie in Abu Dhabi – wieder ein völlig anderes kulturelles Umfeld, oder?
Die Geschäftskultur hier in den Emiraten ist natürlich nicht vergleichbar mit der chinesischen und schon gar nicht mit unserer deutschen. Hier fühlt man sich vom ersten Tag an wie in einer großen Familie. Sachthemen werden in den entsprechenden Gremien sehr offen und ohne Vorbehalte diskutiert und danach im engeren Kreis gemeinsam entschieden.
Was muss man tun, um hier erfolgreich zu sein?
Hier ist der gemeinsame Erfolg das Maß aller Dinge. Man muß persönlich in diese Kultur eintauchen und den Menschen das Vertrauen entgegen bringen, das einem auch selbst zuteil wird. Dann lassen sich auch viele eigene Ideen in die Entscheidungsfindung einbringen und letztendlich auch gemeinsam verwirklichen. Dies schließt herausfordernde und schwierige Situationen oder Themen mit ein.
Wie empfinden Sie das tägliche Arbeitsumfeld?
Wie ich es auch schon in den asiatischen Ländern erlebt habe, wird auch in den Emiraten die Gastfreundschaft großgeschrieben. Nicht nur von allen Linde Kollegen, auch von den Mitarbeitern der ADNOC-Gruppe und besonders von GASCO (GASCO betreibt das Gasegeschäft für ADNOC, Anm. d. Red.) erhalte ich viel Unterstützung. Ich bin hier mit offenen Armen aufgenommen worden, auch von den Mitgliedern der obersten Hierarchieebenen. Das ist sehr angenehm.
Und wie kommt in diesem Umfeld der Aufbau von Elixier voran?
Mit dieser breiten Unterstützung und meinen eigenen Kontakten versuche ich die Mitarbeiterstruktur von Elixier dem multikulturellen Vorbild in den Emiraten anzupassen. Hier sind ja mehr als 80 Prozent der Menschen Ausländer! Bisher stammt jeder der ausgewählten Mitarbeiter aus einem anderen Land. Und wenn die neuen Mitarbeiter starten, um den Aufbau von Elixier mitzugestalten, habe ich die Chance, das, was man mir hier entgegenbringt, zurückzugeben: Offenheit, Freundlichkeit und Vertrauen.
Bleibt da noch Zeit für Freizeitaktivitäten? Wenn ja, was macht man in Abu Dhabi?
Man kann fast alle Arten von Sport treiben, vom Reiten bis zum Schlittschuhlaufen. Highlights sind auch Ausflüge in die Wüste, verbunden mit tollen Barbecues unter einem unglaublichen Sternenhimmel. Das haben wir mit Kollegen von Linde schon mehrfach gemacht. Nur zum Skifahren müssen wir weiter fahren – nach Dubai!
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