Die Linde Group ist ein internationaler Technologiekonzern, der in den Divisionen Gases und Engineering weltweit tätig ist.
Der Konzernabschluss der Linde AG zum 31. Dezember 2008 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union anzuwenden sind. Die zusätzlichen Anforderungen des § 315a Abs. 1 HGB wurden berücksichtigt. Es fanden sämtliche zum Abschlussstichtag verpflichtend anzuwendenden IFRS und darüber hinaus die unter Ziffer [7] genannten Standards vorzeitig im Konzernabschluss Anwendung.
Die Berichtswährung ist Euro. Alle Beträge werden in Millionen Euro (Mio. EUR) angegeben, soweit nichts anderes vermerkt ist.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt.
Seit dem 1. Januar 2008 werden Verpflichtungen gegenüber Dritten aus ausstehenden Rechnungen unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. In der Bilanz wurden die Ertragsteuerforderungen und Ertragsteuerverbindlichkeiten separat ausgewiesen. Weiterhin wurde im Berichtszeitraum der Ausweis der versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste aus Pensionsrückstellungen direkt den Gewinnrücklagen zugeordnet. Dadurch wird verdeutlicht, dass eine Umgliederung dieser Beträge in die Gewinn- und Verlustrechnung in zukünftigen Perioden nicht erfolgen wird. Für die genannten Ausweisänderungen wurden jeweils die Vorjahresangaben angepasst.
Die Abschlussprüfer der KPMG bzw. anderer beauftragter Prüfungsgesellschaften haben die Abschlüsse, die in den Konzernabschluss einbezogen sind, geprüft oder einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die einbezogenen Abschlüsse sind auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Linde AG aufgestellt.
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